5. Februar 2018

Mein Weg zum Journalistik-Studium

Hey ihr Lieben,

wie geht es Euch? Nach einem spannenden und durchaus schönem ersten Semester befinde ich mich nun gerade in meinen ersten Semesterferien, oder – wie die Dozenten bevorzugen würden – in meiner ersten vorlesungsfreien Zeit.
Kaum zu glauben, aber wahr: Bald kann ich mich schon nicht einmal mehr "Ersti" nennen, denn das zweite Semester steht bereits vor der Tür. Passend dazu habe ich mir überlegt, Euch meinen Weg zum Studium einmal darzulegen. Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen, den ein Journalistik-Studium ebenfalls interessiert.

Nachdem ich mich also, wie in meinem letzten Post erzählt, letztendlich doch für das Studium entschieden habe, ging ich im Internet auf die Suche nach möglichen Studienorten. Da Journalismus nicht unbedingt BWL ist, hatte ich leider nicht die Qual der Wahl. Beworben habe ich mich schließlich an der TU Dortmund, an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven, an der Hochschule Hannover sowie in Passau, Münster und Hamburg (bei den letzten zwei für Kommunikationswissenschaften). Neben dem Problem der kleinen Auswahl kam natürlich noch das Problem des echt hohen NC's dazu – wie sollte es auch anders sein. Ich habe mittlerweile wirklich das Gefühl, dass niemand dadrum herum kommt. Aber was soll's. Nachdem die Bewerbungen rausgeschickt waren, musste ich allerdings noch einen Praktikumsplatz finden! Hannover, Dortmund und Wilhelmshaven forderten nämlich ein sechs- bzw. vierwöchiges journalistisches Vorpraktikum, welches vor der Einschreibung absolviert sein musste. Meine sechs Wochen habe ich bei einer Lokalredaktion der NOZ verbracht. Dort hat es mir echt gefallen. Schnell war ich in der Redaktion integriert und durfte alle möglichen Berichte schreiben. Für ein Vorpraktikum kann ich Euch, meiner Erfahrung nach, also eine sehr Lokalredaktion empfehlen, da Ihr dort in der kurzen Zeit viel lernen und für das Studium mitnehmen könnt.
Bei meiner Studienwahl wurde es schließlich Hannover und damit bin ich wirklich zufrieden. Nicht nur, dass ich mit der Bahn umsonst nach Hause komme und in der lieben Landeshauptstadt von Niedersachsen auch um einiges mehr los ist als in Wilhelmshaven – auch das Studium hat mir bis jetzt sehr zugesagt. 
Zum einen wäre da die besonders kleine Größere: Mit nur 26 Leuten ähneln wir mehr einer Schulklasse als einem überfüllten Studiengang. Glücklicherweise sind diese 26 schwer in Ordnung, sodass wir mir wirklich wie eine kleine Klassengemeinschaft vorkommen. Zum anderen wären da all die kreativen Seminare. Wir sitzen nicht nur im Hörsaal und versuchen bei viel zu vollen Folien und viel zu schlecht erklärenden Dozenten mitzukommen. Anstelle dessen sind wir auf der Straße und machen Umfragen, nehmen Beiträge in unserem Hörfunkstudio auf, lernen mit Programmen wie Photoshop und InDesign umzugehen, skypen mit größeren Journalisten und gestalten unsere eigene Zeitung.
Seit dem 20. September kann ich gut und gerne sagen, dass ich jeden Morgen freudig aufgestanden bin, gespannt darauf, was wohl heute passiert. Und das bei einem prädestinierten Langschläfer wie ich einer bin!



Bis bald ihr Lieben ♥ !
Eure Gesa

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